Die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister - Vitako - beteiligt sich mit einem Sonderpreis am Open-Data-Wettbewerb „Apps für Deutschland“. Gesucht und ausgezeichnet wird eine Internet- oder mobile Applikation, die vorbildlich mit Daten aus Kommunalverwaltungen und/oder der Kommunalpolitik umgeht. Das Preisgeld beträgt 1000 Euro.
Die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister – Vitako – hat das Beratungsunternehmen Consultic GmbH beauftragt, das Branchenbarometer „IT-Monitor 2011“ zu erstellen. Erhoben wurden Strukturdaten der öffentlichen IT-Dienstleister, ihrer Kunden und Beschäftigten. An der Befragung teilgenommen haben insgesamt 43 Unternehmen aus dem Kreis der Vitako-Mitglieder und des Zweckverbandes KDN.
Die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister - Vitako - hat am 17. November 2011 auf der Mitgliederversammlung in Bad Oeynhausen turnusgemäß einen neuen Vorstand gewählt.
Die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister veranstaltet ein Pressegespräch am ersten Tag der Kongressmesse „Moderner Staat 2011“. Hierzu sind alle Pressevertreter herzlich eingeladen. Wir möchten Sie mit unserer aktuellen Arbeit vertraut machen. Insbesondere werden wir Ergebnisse unseres soeben fertig gestellten Branchenbarometers „IT-Monitor 2011“ präsen-tieren, der regelmäßig strukturelle Daten über die Branche der öffentlichen IT-Dienstleister erhebt. Darüber hinaus wird die „Positivliste nPA“, eine Überprüfung von zwanzig wichtigen elektronischen Verwaltungsdienstleistungen, Gegenstand des Pressegesprächs sein.
Die Kommunen und ihre IT-Dienstleister haben für die eID-Funktion des neues Personalausweises eine Vielzahl von nützlichen Anwendungen geschaffen: Zum Beispiel für das Bestellen von Luftbildern, Anträge auf ein Führungszeugnis, auf Meldebestätigungen und Reitplaketten, die An- und Abmeldung zur Hundesteuer, die Beantragung eines Wahlscheins und einer Feinstaubplakette oder die Reservierung eines Wunschkennzeichens. Zurzeit arbeitet Vitako an einer „Positivliste nPA“. Darin werden zunächst etwa 20 wichtige Verwaltungsprozesse einer Prüfung unterzogen. In Erfahrung gebracht werden soll, welche Technologien für welche Dienstleistung notwendig sind: Ist die eID-Funktion des Ausweises die Lösung? Oder ist es De-Mail oder ein anderes elektronisches Verfahren? Und wann bedarf es der qualifizierten elektronischen Signatur? Für Vitako gehört das Schriftformerfordernis grundsätzlich auf den Prüfstand. Dafür macht sie die Bundes-Arbeitsgemeinschaft beim kommenden E-Government-Gesetz des Bundes stark.
In einer Meldung im eGovernment-Newsletter des Behördenspiegels vom 17. August 2011 wird der Eindruck erweckt, privat-öffentliche IT-Dienstleistungen seien in jedem Fall kostengünstiger als öffentliche. Zudem wird eine Vergleichspflicht der Kosten für IT-Dienstleistungen gefordert. Vitako-Vorstandsvorsitzender Peter Kühne kommentiert: „Die öffentlichen IT-Dienstleister unterliegen seit jeher dem Vergaberecht und haben somit längst den Selbstbeweis ihrer Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit erbracht. Nicht zuletzt herrscht auch unter den öffentlichen IT-Dienstleistern Wettbewerb, wobei sie genauso strategische Allianzen sowohl mit anderen öffentlichen IT-Dienstleistern als auch mit privaten Partnern schmieden. Übrigens kommen die privaten Unternehmen häufig auf uns zu, weil sie das Kommunalgeschäft ohne unser Knowhow gar nicht stemmen können.“
Die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister erkennt den Kardinalfehler, der zum Aus für ELENA führte, im Festhalten an der qualifizierten elektronischen Signatur. Gleichzeitig hält es Vitako weiterhin für sinnvoll, bestimmte Verwaltungsverfahren elektronisch abzuwickeln. Künftig ist hier aber mehr Augenmaß und Umsicht notwendig. Es gilt sowohl Datenschutzanforderungen sorgsamer zu beachten, als auch insgesamt Lösungen zu finden, die machbar, umsetzbar und finanzierbar sind. Es kann nicht angehen, dass bei der Einführung von elektronischen Verfahren lediglich an Einsparungen für die Wirtschaft gedacht wird. Der Blick muss geöffnet werden für die Kommunen und die kommunalen IT-Dienstleister.
Der Austausch von Leistungen zwischen öffentlichen Verwaltungen sollte nicht mehr als öffentlicher Auftrag gewertet werden, solange kein Privatunternehmen beteiligt ist. Mit dieser Forderung reagiert die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister auf das EU-Grünbuch „Wege zu einem effizienteren europäischen Markt für öffentliche Aufträge“.
Vitako hat einen Leitfaden inklusive Musteranträge erstellt, mit deren Hilfe Kommunen Zertifikate für das Auslesen von Daten zur eindeutigen Identifizierung von Bürgern aus dem neuen Personalausweis (eID-Funktion) beantragen können.
Die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister, Vitako, fordert eine frühzeitige Einbeziehung bei der Einführung des elektronischen Aufenthaltstitels (eAT).