VITAKO Bundes-Arbeitsgemeinschaft der kommunalen IT-Dienstleister e.V.

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26.01.2012 - Broschüre: Wie das Internet funktioniert

Die Netz- und Technikkompetenz unter Politikern und Entscheidungsträgern gilt in der Regel als nicht besonders hoch. Anstatt weiter darüber Witze zu machen, will dies der Verein "Digitale Gesellschaft" ändern. In Zusammenarbeit mit European Digital Rights ist eine 24 Seiten lange Broschüre “Wie das Internet funktioniert – Eine Anleitung für EntscheidungsträgerInnen und Interessierte” (PDF) entstanden. Die Broschüre soll einen Überblick über das Internet und Internettechnologien geben. Sie erklärt einige Schlüsseltechnologien des Internets in verständlicher Sprache. Die Verfasser hoffen, dass sie "im Dschungel des Computerjargons eine wertvolle Hilfe sein wird". Geplant ist des Weiteren, die Broschüren allen 620 Bundestagsabgeordneten, 99 Europapolitikern und 1852 Abgeordneten in den Länderparlamenten in gedruckter Form zukommen zu lassen. Dafür werden Spenden gesammelt.

20.01.2012 - BSI legt Schriftenreihe über Cyber-Sicherheit auf

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat ein „Register aktueller Cyber-Gefährdungen und -Angriffsformen" veröffentlicht. Das Register zeigt in Form einer strukturierten Zusammenstellung auf, welchen Cyber-Gefährdungen Unternehmen und Institutionen ausgesetzt sein können. Es soll CIOs, IT-Sicherheitsbeauftragten und anderen professionellen Anwendern als Hilfsmittel dienen, die eigenen IT-Risiken zu analysieren sowie präventive und reaktive Schutz- und Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Die Publikation ist auf der Basis von Umfragen bei Verbänden, Unternehmen und Forschungseinrichtungen entstanden. Sie ist die erste Veröffentlichung innerhalb der neuen „BSI Analysen zur Cyber-Sicherheit“ und soll in unregelmäßigen Abständen fortgeführt werden.

13.01.2012 - Open Government Studie

Das Bundesinnenministerium (BMI) hat im Zuge der Umsetzung des Projektes Open Government den Auftrag für eine Studie an das "Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS" vergeben. Die Studie soll Lösungen für technische, rechtliche wie auch organisatorische Fragen im Bereich von Open Government aufzeigen. Unterstützt wird Fraunhofer FOKUS durch das Lorenz-von-Stein-Institut für Verwaltungswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der ÖPP Deutschland AG. Die Ergebnisse der Studie sollen bis Mitte 2012 vorliegen. Nach Auskunft von Cornelia Rogall-Grothe, IT-Beauftragte der Bundesregierung, bildet die Studie die Grundlage für den weiteren Ausbau von Open Government und Open Data in Deutschland. Abhängig vom Ergebnis der Studie soll ein Prototyp erstellt werden, mit dem Erfahrungen für die Realisierung und den Betrieb einer ebenenübergreifenden Open-Government-Plattform gesammelt werden. 2013 könnte es losgehen. Open Government strebt mit mehr Transparenz, Teilhabe und Zusammenarbeit eine stärkere Öffnung des Staates gegenüber der Gesellschaft an. Eine wichtige Unterstützung bei diesen Zielen leistet der Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnik.

12.01.2012 - Vitako-Stellenmarkt gestartet

Ab sofort findet sich in der "Karriere"-Rubrik unserer Website neben dem Ausbildungs- und Studienführer auch ein Stellenmarkt. Dort bieten die Vitako angeschlossenen Mitgliedshäuser ihre offenen Stellen an: vom Fachinformatiker über den Verfahrensbetreuer bis zum Kundenmanager. Neben dem Arbeitgeber sind der Antrittstermin und die Region aufgeführt. Bewerberinnen und Bewerber gelangen über einen Link zu den Originalausschreibungen und erfahren dort alles Weitere. Vitako möchte mit diesem Service dazu beitragen, dass die öffentlichen IT-Dienstleister auch bei wachsendem Fachkräftemangel im Kampf um die Köpfe einen guten Platz einnehmen. Zuletzt hatte das Branchenbarometer "IT-Monitor 2011" die öffentlichen IT-Dienstleister als attraktive Arbeitgeber bestätigt. Über 90 Prozent der Stellen in den Mitgliedsunternehmen von Vitako sind feste Beschäftigungsverhältnisse.

04.01.2012 - Bund übernimmt Vorsitz des IT-Planungsrats

Am 1. Januar 2012 hat die IT-Beauftragte der Bundesregierung, Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe, planmäßig für ein Jahr den Vorsitz im IT-Planungsrat übernommen. Der IT-Planungsrat ist das oberste Gremium von Bund und Ländern für die Steuerung der Informationstechnik des Staates. Rogell-Grothe kündigte an: "Für die Aufgabenerfüllung des Staates ist der Einsatz der Informationstechnik von zentraler Bedeutung. Bund und Länder werden unter Steuerung durch den IT-Planungsrat die verschiedenen IT-Systeme zu einer föderalen IT-Infrastruktur zusammenführen. Wichtige Entscheidungen zur IT-Harmonisierung sind bereits getroffen. Unter dem Vorsitz des Bundes werden wir 2012 im IT-Planungsrat an weiteren Schritten zur Gemeinsamkeit arbeiten." Ein Schwerpunkt sei die IT-Sicherheit.