05.11.2020 | Behörden Spiegel

Neues Tool zum Digitalisierungsgrad von Kommunen in BaWü

​Wo stehen unsere Kommunen in punkto Digitalisierung aktuell? In Baden-Württemberg läuft eine Erhebung zum Stand der Digitalisierung der Verwaltung.

Seit Anfang Oktober hat mit knapp 500 Kommunen bereits mehr als ein Drittel an der von der Kommunalen IT-Dienstleisterin Komm.One durchgeführten Messung des digitalen Reifegrads teilgenommen. Nach dem Abschluss der Befragung sollen die Ergebnisse in einer repräsentativen Studie veröffentlicht werden.

Der Bericht über die sogenannte Reifegradmessung von Komm.One soll die baden-württembergischen Kommunen unterstützen, sich weiter für den Aufbau ihrer Online-Verwaltung zu qualifizieren. Das von der Komm.One eingesetzte Modell zur Messung des digitalen Reifegrads wurde speziell in Zusammenarbeit mit dem Institut Smart Systems & Services (IoS3) der Hochschule Pforzheim für die Bedürfnisse im öffentlichen Sektor entwickelt. “Unser Ziel ist es, den aktuellen Digitalstatus in allen Kommunen in Baden-Württemberg in zehn relevanten Kategorien fundiert zu erfassen. Die einzelnen Kommunen profitieren von dem individuellen Ergebnis. Insgesamt soll die Messung aber auch ein Kollektivergebnis für ganz Baden-Württemberg ergeben”, erläutert William Schmitt, Vorstandsvorsitzender der Komm.One, die Aktion. Geplant ist, die Daten- und Informationslage jährlich zu erweitern sowie die ermittelten Ergebnisse zu aggregieren. Daraus soll ein mit dem Digitalisierungsprozess mitwachsendes Werkzeug entstehen, das die Kommunen in Baden-Württemberg zur digitalen Standortbestimmung dauerhaft nutzen können. Eine Art Digitalisierungsmanagementsystem, das hilft, kommunale Standards beim Aufbau der Online-Verwaltung zu etablieren.

Letztes Update 11.11.2020