29.11.2021 | Verwaltung der Zukunft (VdZ)

EfA: Booster für die Verwaltungsdigitalisierung

Die Digitalisierung der Verwaltung gehört zu den wichtigsten Zielen der neuen Regierung. Der Erfolg des Vorhabens misst sich unter anderem an der flächendeckenden Verfügbarkeit von E-Government-Diensten für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen. Doch wie soll man das bis Ende 2022, laut OZG, erreichen? Das Einer-für-Alle-Prinzip (EfA) ist die Lösung.

Das EfA-Prinzip lautet: Jedes Land soll Leistungen so digitalisieren, dass andere Länder sie nachnutzen können. Das spart Zeit, Ressourcen und Kosten. Was die Entwicklung von EfA-Online-Diensten angeht, ist die AKDB mitten in der heißen Umsetzungsphase. Zusammen mit dem Land Brandenburg wird zurzeit das Themenfeld Ein- und Auswanderung umgesetzt. So etwa der Antrag auf „Aufenthaltstitel zum Zweck der Erwerbstätigkeit" und der Antrag auf „Daueraufenthaltsbescheinigung". Diese Online-Dienste werden gerade an die Ausländerbehörden in bisher neun Bundesländern ausgerollt. Allein in Bayern haben sich 92 Prozent aller Ausländerbehörden für den Einsatz entschieden. 

Besonders attraktiv für Kommunen: Die Aufwände für Wartung, Pflege und Betrieb werden bis mindestens Ende 2022 über das Konjunkturpaket des Bundes finanziert. 

Letztes Update 29.11.2021