Ausbildungsangebot
Name des Unternehmens
Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz)
Unternehmen (weitere Infos)
Das krz wurde 1971 als Körperschaft des öffentlichen Rechts gegründet und ist seit 1972 Informatik-Dienstleister der Kreise Minden-Lübbecke, Herford und Lippe sowie von allen 36 Kommunen aus diesen Kreisgebieten. Mehr als 275 Fachexperten betreuen am Standort in Lemgo über 600 Einrichtungen in 14 Bundesländern sowie 8.500 PC-Arbeitsplätze mit rund 10.500 Endgeräten.

Das Leistungsspektrum umfasst neben der Entwicklung, Einführung und Wartung der entscheidenden Kommunalanwendungen zahlreiche Software-Applikationen, Netzwerktechnik, Arbeitsplatz- und Serverhardware ebenso wie Beratung, Schulung, Installation, Wartung und Support. Der ostwestfälische Service-Provider ist bekannt für einen ausgeprägten Datenschutz sowie eine höchstmögliche Datensicherheit: Bereits 2007 wurde das krz als erstes kommunales Rechenzentrum in Deutschland nach ISO 27001 auf der Basis von IT-Grundschutz durch das BSI zertifiziert, die inzwischen dritte Re-Zertifizierung für weitere drei Jahre erfolgte 2015. Dieser Standard gilt für den vollständigen Betrieb des Rechenzentrums als Informationsverbund sowie für alle selbst genutzten oder für Kunden zur Verfügung gestellten Anwendungen und IT-Systeme.
Standort
Lemgo
Kontakt
Jens Wenderoth
Ausbildungsleiter
Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz)
Am Lindenhaus 21
32657 Lemgo
j.wenderoth@krz.de
Tel: 05261 252-136
Internet
Ausbildungsberufe
Fachinformatiker Systemintegration (m/w)
Fachinformatiker Anwendungsentwicklung (m/w)
Informatins.- und Telekommunikationssystem-Kaufmann (m/w)
Einstellungstermine
1. August eines jeden Jahres
Ausbildungspartner
ATIW - Ausbildungszentrum für Technik, Informationsverarbeitung und Wirtschaft (Berufskolleg)

SPE Paderborn - Die Siemens Professional Education Paderborn (SPE)
Ablauf der Ausbildung
Der praktische Teil der Ausbildung findet im krz statt. Während dieser Zeit werden die Auszubildenden in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt, um ein besseres Verständnis für die Strukturen im krz zu entwickeln und sich in den entsprechenden Bereichen fortzubilden. Zudem besteht die Möglichkeit, das erlernte Wissen aus der Berufsschule in der Praxis einzusetzen.
Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 Stunden.

Der theoretische Teil setzt sich aus dem Besuch des ATIW und der Siemens Professional Education Paderborn (SPE) zusammen. Die sechs bis sieben Wochen dauernden Berufsschulblöcke finden im ATIW Berufskolleg Paderborn statt. Der dortige Schulbesuch ersetzt den Besuch einer öffentlichen Berufsschule. Der Unterricht umfasst die Bereiche Informatik, Wirtschaft und Technik. Außerdem werden begleitend mehrere Zertifikate angeboten, wie z.B. das Cambridge Business English Certificate.

Neben der Berufsschule finden an der Siemens Professional Education ein- bis mehrwöchigen Seminaren statt z. B. die Vermittlung von LINUX-Grundlagen, zu den verschiedenen Windows Betriebssysteme ebenso zur Netzwerkplanung wie zur Kommunikation.

Die IHK-Abschlussprüfung besteht aus zwei Prüfungen. Der schriftliche Prüfungsteil ist in 3 Bereiche aufgeteilt. Es handelt sich hierbei um Fragen zum Berufsbild des Fachinformatikers für Systemintegration (GA1), einen allgemeinen IT-Teil (GA2) sowie Aufgaben zum Thema Wirtschaft und Soziales.

Nach Ablegen der schriftlichen Prüfung, die zum Ende der Ausbildung stattfindet, folgt ab Juni der mündliche Teil der Prüfung. Hierfür wurde im Vorfeld in einem Zeitrahmen von 35 Stunden ein entsprechendes Abschlussprojekt erarbeitet. Dieses wird in einer 15 minütigen Präsentation vorgestellt mit einem anschließenden Fachgespräch zum Projekt und berufsbildbezogenen Fragen.

Die mündliche Note ergibt sich anschließend aus der Bewertung der Projektdokumentation, der Präsentation und dem Fachgespräch.
Möglichkeiten zur berufsbegleitenden Ausbildung
Duales Studium der Wirtschaftsinformatik (B.Sc.)
Duales Studium der Betriebswirtschaft (B.A.)
Was sagen Auszubildende? (O-Töne)
Meine Entscheidung, einmal in der IT-Branche zu arbeiten, ist schon früh gefallen. Daher habe ich die Chance, meine Ausbildung beim kommunalen Rechenzentrum in Lemgo zu machen, direkt genutzt. Die umfassende Ausbildung, die aus Praxis in Lemgo und Theorie im ATIW und der SPE in Paderborn besteht, bereitet perfekt auf das spätere Berufsleben vor. Das Bewerbungsverfahren des KRZ verlief reibungslos und unglaublich schnell. So habe ich am Tag des Vorstellungsgespräches noch meine Zusage erhalten.
Das gute Arbeitsklima und die Offenheit der Mitarbeiter zeigen mir immer wieder aufs Neue, dass es die richtige Entscheidung war, meine Ausbildung beim kommunalen Rechenzentrum zu beginnen.

Da ich 2012 bereits am IT-Camp für Mädchen im Kommunalen Rechenzentrum in Lemgo teilgenommen habe und dabei viel Spaß hatte, fiel mir die Entscheidung mich hier zu bewerben sehr leicht.

Obwohl ich vor dem IT-Camp noch keine Erfahrungen mit der Informationstechnologie gemacht habe, war ich nach nur zwei Wochen davon überzeugt, dass dies der Bereich ist, in dem ich später arbeiten möchte.

So überzeugten mich neben den Aufgaben vor allem die gute Organisation und die netten Mitarbeiter im kommunalen Rechenzentrum, sowie die gelungene Kombination aus Studium und Ausbildung in Kooperation mit Siemens in Paderborn.

Das krz war mir bereits seit längerem bekannt, als ich mich dazu entschloss mich für das duale Studium zu bewerben.
Das Angebot einer Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration in Verbindung mit einem BWL-Studium in Kooperation mit der Siemens Professional Education bietet perfekte Vorraussetzungen für einen guten Einstieg in das Berufsleben.
Durch ein schnelles Bewerbungsverfahren bekam ich noch am Tag des Vorstellungsgespräches die Zusage als Azubi angenommen zu werden.
Die Möglichkeit bei der Arbeit den persönlichen Interessen nachzugehen motiviert mich, mich zu konzentrieren und anzustrengen.
Ich bin sehr glücklich, dass ich mich beim krz beworben habe und jetzt eine hochwertige Ausbildug bekomme.