Diskussion bei Digitaler Staat online

In der Krise haben die öffentlichen IT-Dienstleister die Dinge nicht nur am Laufen gehalten, sondern weit über das Normalmaß hinaus geleistet.

19. Februar 2021
14.46 bis 14.46 Uhr

Beschreibung

Der Betrieb öffentlicher Rechenzentren sowie die Erfahrungen und Lehren aus der Corona-Krise standen im Mittelpunkt einer hochkarätigen Debatte, die bereits am 21. Januar 2021 im Rahmen des Digitaler Staat online stattfand. Ein Ergebnis der Diskussionsrunde, an der auch die VITAKO-Vorstände Lars Hoppmann (krz) und Dr. Johann Bizer (Dataport) teilnahmen, lautet: Die öffentlichen IT-Dienstleister waren zur Stelle, als es darauf ankam, und haben teils in kürzester Zeit, die Dinge nicht nur „am Laufen gehalten", sondern zahlreiche Leistungen weit über das Normalmaß hinaus erbracht.

Gerade in der Krise, unterstrich Johann Bizer, treffe man im öffentlichen Sektor auf eine außerordentlich große Leistungsbereitschaft und -fähigkeit sowie sehr viel Empathie. Ein Kennzeichen öffentlich-rechtlicher IT-Dienstleister sei dabei die hohe intrinsische Motivation und die Gewissheit, etwas Richtiges und Sinnvolles für die Gesellschaft zu bewerkstelligen, ohne dass Vergütung oder Druck im Vordergrund stünden. Bizer betonte auch die Bedeutung des Netzwerkes mit mittlerweile vielen externer Partnern, auf die man sich verlassen könne.

Lars Hoppmann erklärte, dass die öffentlichen IT-Dienstleister vor der Krise durch ihre Kernarbeit eine sichere, performante und stabile Basis für die IT und Transformation in der Verwaltung gelegt hätten. „Die Infrastrukturen, die aufgebaut wurden, funktionieren." Auch habe es im Einzelnen keine Probleme bei der Skalierung von Leistungen gegeben. Ganz besonders unterstrich Hoppmann das gute Zusammenspiel mit den kommunalen Mitgliedern des krz-Zweckverbandes. So sei es gelungen, die rund 11.000 kommunalen IT-Arbeitsplätze in Ostwestfalen innerhalb von nur drei Tagen vollständig „Homeoffice-fähig" zu machen. 

Eine Aufzeichnung der Debatte ist hier zu finden. Von öffentlicher Seite nahmen auch Matthias Bongarth, Geschäftsführer des Landesbetriebs Daten und Information Rheinland-Pfalz und Hans-Josef Fischer, Betriebsleiter des Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) sowie Christian Leinert, Präsident der IT Baden-Württemberg (BITBW), daran teil. Einen Artikel lesen Sie dazu auch auf der Website des krz.  

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