Mehr Tempo beim Tiefbau

Für die Hochgeschwindigkeitskommunikation innerhalb der Berliner Verwaltung betreibt das ITDZ Berlin das größte deutsche Verwaltungsstadtnetz, das Berliner Landesnetz.

01. April 2021
09.00 bis 09.00 Uhr

Beschreibung

Zur Anbindung der Standorte im gesamten Stadtgebiet betreut der Berlin IT-Dienstleister 1.134 Kilometer Glasfaserkabel und 962 km Kabelkanalanlagen – Tendenz steigend.

Die Berliner Verwaltung kommuniziere so unsichtbar, aber direkt unter den Füßen der Bürgerinnen und Bürger, quer durch die gesamte Stadt. Eine exakte Dokumentation des unterirdischen Netzes sei dabei von entscheidender Bedeutung, so das ITDZ. Denn sobald in Berlin Tiefbauarbeiten stattfinden sollen, muss sichergestellt werden, ob und inwieweit die unterirdischen Anlagen davon betroffen sind.

Bei rund 12.000 jährlichen Leitungsanfragen sei damit bisher ein hoher Arbeitsaufwand verbunden, der lange Jahre mühsam analog erfolgte. Jede Auskunft musste mit den entsprechenden Plänen bearbeitet, gedruckt und per Post verschickt werden. „Dieser Prozess war einfach nicht mehr zeitgemäß", sagt Sabrina Backs, Leiterin des Fachbereichs „LWL-Netz und Kabelkanalanlagen" im ITDZ Berlin.

Das Leitungsauskunftsportal der infrest – Infrastruktur eStrasse GmbH, das das ITDZ Berlin seit dem 1. Januar 2021 nutzt, hat den Prozess der Leitungsanfragen erheblich vereinfacht. Sowohl die Antragsstellenden als auch das ITDZ Berlin als auskunftsgebende Stelle profitieren durch die neue Vorgehensweise. So können Bauausführende, Planer, Netzbetreiber und Verwaltungen ihre Anfragen über die digitale Plattform einreichen. Neben dem ITDZ Berlin werden dadurch auch betroffene Ver- und Entsorgungsunternehmen sowie Behörden erreicht, die das Portal nutzen. Das ITDZ Berlin ist dadurch – genauso wie die anderen Behörden – in der Lage, auch Auskünfte medienbruchfrei über das Portal zu erteilen. Der Weg von der Anfrage zur Antwort konnte demnach erheblich verkürzt und Papierverbrauch sowie Arbeitsaufwand reduziert werden. Darüber hinaus werden alle Vorgänge über die Plattform digital protokolliert und sechs Jahre lang archiviert. Foto: ChrisVanLennepPhoto/Shutterstock.com

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