Meldung

Um die digitale Souveränität zu gewährleisten, will das Bundesinnenministerium die Abhängigkeiten zu einzelnen IT-Anbietern verringern.

20. September 2019
18.09 bis 18.09 Uhr

Beschreibung

Das Bundesinnenministerium (BMI) will digitale Souveränität in der öffentlichen Verwaltung in den kommenden Jahren zu einem Schwerpunktthema machen.

„Bereits in den nächsten Tagen werden wir Gespräche mit Software-Anbietern führen“, erklärte Bundesinnenminister Horst Seehofer. „Um unsere digitale Souveränität zu gewährleisten, wollen wir Abhängigkeiten zu einzelnen IT-Anbietern verringern.“ Außerdem würden in enger Abstimmung mit den Ländern sowie der EU „Alternativ-Programme“ geprüft, um bestimmte Software ersetzen zu können. Das BMI beruft sich dabei auf eine in seinem Auftrag erstellte strategische Marktanalyse. Diese untermauere „die zunehmend kritische Technologieabhängigkeit der Öffentlichen Verwaltung in Deutschland, aber auch im europäischen Umfeld“.

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​Die Kommunalen IT-Dienstleister engagieren sich bereits seit längerem für datenschutzkonforme Nutzungsbedingungen von Software. Zuletzt nahmen Vitako-Vertreter an dem ersten „EU Software Cloud Suppliers Customer Coucil“ teil, zu dem das niederländische Justizministeriums in Kooperation mit dem europäischen Datenschutzbeauftragten geladen hatte.

Auch der Vitako-Herbstempfang am 16. Oktober im Bundestag steht ganz in diesem Zeichen: Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber wird hier zum Thema „Digitale Souveränität als Staatsaufgabe“ sprechen.

Schirmherr ist MdB Dr. Jens Zimmermann, digitalpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Nach dem Grußwort des Bundestagsabgeordneten folgt ein Impuls Ulrichs Kelbers. Daraufhin runden die Worte Dr. Johann Bizers, Vitako-Vorstand und Vorstandsvorsitzender Dataport, den offiziellen Teil des Abends ab.


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