Meldung

Die Publikation „Blockchain in der Verwaltung – Anwendungsbereiche und Herausforderungen" macht den Beginn einer geplanten Serie an Veröffentlichungen zum Thema. Vitako und regio iT haben beratend daran mitgewirkt.

02. Oktober 2019
15.09 bis 15.09 Uhr

Beschreibung

Die Initiative „Blockchain in der Verwaltung Deutschland" (BiVD) und die „Community-of-Practice Blockchain" des NExT-Experten-netzwerkes haben ein Whitepaper veröffentlicht, in dem sie die wichtigsten organisatorischen, technischen und juristischen Herausforderungen aufzeigen. Es soll der Entwicklung künftiger Blockchain-Lösungen für die öffentliche Verwaltung dienen.

Das im Spätsommer erschienene Dokument „Blockchain in der Verwaltung – Anwendungsbereiche und Herausforderungen" macht den Beginn einer geplanten Serie an Publikationen zum Thema. Vitako-Geschäftsführer Dr. Ralf Resch und Referent Martin Fuhrmann sowie regio iT hatten beratend daran mitgearbeitet.

Ziel war es, mögliche Anwendungsbereiche der Blockchain-Technologie zu beleuchten sowie die relevanten organisatorischen und technischen Fragestellungen darzustellen und Lösungsrichtungen zu bewerten. Spätere Veröffentlichungen sollen die bisherigen Überlegungen erweitern und insbesondere aus dem juristischen Blickwinkel vertiefen, erklären die Autoren. Es geht dann auch darum, Erkenntnisse aus künftigen Projekten für konkrete Lösungsansätze zu dokumentieren.

Als Anwendungsbereiche zählt das Papier Blockchain-basierte Identitätslösungen, die Koordination behördenübergreifender Verwaltungsvorgänge, eine Digitale Verwaltung von Dokumenten, die Modernisierung der Registerlandschaft sowie mögliche weitere Einsatzbereiche auf. Zu den Herausforderungen zählen die Autoren Aspekte technischer und organisatorischer Governance. Hinzu kommen rein „technische“ Fragen rundum Netzwerktopologien, Skalierbarkeit, Sicherheit von Konsens-Mechanismen und Krypto-Algorithmen sowie rechtliche Gesichtspunkte.


Im nächsten Whitepaper plant die BiVD und die Community-of-Practice Blockchain die beschriebenen im Paper beschriebenen rechtlichen Herausforderungen sträker zu beleuchten und Wege zur Harmonisierung von Recht und „Distributed Ledger Technologien“ aufzeigen. Ein Fokus soll dabei auf der eIDAS-Verordnung (über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste) sowie der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) liegen.


Das Whitepaper ist hier einzusehen: Link


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