Leitfaden

Vitako empfiehlt grundsätzlich die Nutzung von Office-Anwendungen, die „On-Premises“ betrieben werden, unabhängig davon, ob hier Open-Source- oder proprietäre Produkte verwendet werden.

26. November 2019
17.44 bis 17.44 Uhr

Beschreibung

Die Diskussion über die digitale Souveränität der öffentlichen Verwaltung und der Bürgerinnen und Bürger läuft seit geraumer Zeit und wird inzwischen auch öffentlich geführt. Vitako hat sich an der Debatte beteiligt. Im Kern geht es dabei um die Abhängigkeit der Verwaltung von den Produkten und Services einzelner Software-Hersteller. Die Debatte wird aktuell noch dadurch verschärft, dass viele dieser Hersteller ihre Software, welche zuvor „On-Premises“ – also im eigenen Organisationsnetzwerk – betrieben werden konnte, künftig nur noch als Cloud-Dienst oder in Kombination mit einer Form von Online-Diensten anbieten.

Insbesondere dann, wenn sich die Rechenzentren für diese Cloud-Dienste außerhalb der EU befinden, stellt sich die Frage, ob öffentliche Verwaltungen und ihre IT-Dienstleister noch in jedem Fall die vollständige Kontrolle sowohl über ihre eigenen als auch über Bürgerdaten garantieren können, wie es das Gesetz verlangt.

Den Handlungsleitfaden finden Sie hier.

Behörden in den Niederlanden haben offengelegt, dass in der öffentlichen  Verwaltung genutzte Office-Produkte Daten sammeln und an den Software- Hersteller übermitteln – darunter personenbezogene Informationen. Das ist  auch in Deutschland der Fall. Ein englischsprachiges Video dazu finden Sie hier (ext. Link).

Ein dreiseitige englische Zusammenfassung samt Illustrationen des ersten EU Software and Cloud Suppliers Customer Council in Den Haag finden Sie hier.


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