Vitako und ITEOS in Stuttgart

Mehr als 200 kommunale Teilnehmer aus Baden-Württemberg informierten und beteiligten sich an der OZG-Regionalkonferenz am 25. November in Stuttgart.

29. November 2019
11.30 bis 11.30 Uhr

Beschreibung

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie hier.


Vitako freut sich über die rege Beteiligung an der bundesweit dritten Regionalkonferenz: Mehr als 200 kommunale Teilnehmer aus Baden-Württemberg informierten und beteiligten sich am 25. November 2019 an der Veranstaltung in Stuttgart. Auf Einladung des baden-württembergischen kommunalen IT-Dienstleisters ITEOS und der Vitako kamen Vertreter der Kommunen, kommunalen Landes- und Spitzenverbänden sowie des Landes- und Bundesinnenministeriums zu einem übergreifenden Austausch zusammen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Zielsetzungen für die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes bis Ende 2022, inklusive der bereits laufenden und geplanten Digitalisierungsprojekte. Eines der zentralen Themen war auch die Digitale Souveränität.

Baden-Württembergs CIO, Stefan Krebs, freute sich, dass die Digitale Souveränität in der breiten Debatte angekommen ist. Die aktuelle Diskussion um Huawei stelle nur die Spitze des Eisbergs rund um die Basistechnologie hierzulande dar, so Krebs. „Software-Technologie und -Steuerung wird in der Zukunft eine immer größere Rolle spielen – Hardware wird noch wichtig sein, aber nicht mehr der entscheidende Faktor."

Der entscheidende Faktor künftig: Software-Fachkräfte. Mit Blick auf die Landes- und Kommunalverwaltungen im Ländle unterstrich Krebs die Gründung der Digitalakademie des Landes: „Die Digitalisierung wird uns alle einholen. Wir fördern deshalb die Ausbildung von „Digitallotsen" in allen Ebenen der Verwaltungen. Die Digitalakademie ist uns in den Jahren 2018/19 mehr als 9 Mio. Euro wert gewesen. Zusätzlich vergeben wir Prozessentwicklungsaufträge an das Zentrum für E-Government bei ITEOS."

Der ITEOS-Vorstandsvorsitzende, William Schmitt, betonte, dass sich die ITEOS in ihrer Rolle als IT-Dienstleisterin für die baden-württembergischen Kommunen für die Digitale Souveränität der Bürgerinnen und Bürger einsetzen werde. „Es geht uns dabei nicht nur um die Beratung, sondern um eine weiterentwickelte Zukunftsvision – wir wollen Wegbereiter, Wegbegleiter sein und durch geeignete Dienstleistungen und Produkte die Entwicklung fördern, nicht zuletzt im Bereich IT-Sicherheit." Viele der notwendigen „Werkzeuge und Bauanleitungen" seien bereits vorhanden, so Schmitt. Jetzt gehe es verstärkt darum, dass die Dinge in den Kommunen mit Leben gefüllt und die kommunale Selbstverwaltung damit gestärkt werden. ITEOS hat sich klare Ziele gesetzt: „Wir werden die Digitalisierung an uns selbst erproben, Best Practices, neue Produkte und Dienstleistungen bereitstellen und neue Technologien ausprobieren – nicht alleine, sondern mit Partnern."

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