Digitalkonzept für Gütersloher Schulen

Bis Ende dieses Jahres sollen alle Grund- und weiterführenden Schulen in Gütersloh mit Endgeräten in Form ganzer Klassensätze ab Stufe 7 ausgestattet sein.

14. Mai 2020
10.12 bis 10.12 Uhr

Beschreibung

Das umfangreiche Konzept „Digitalisierung an Schulen der Stadt Gütersloh“ beschreibt fachliche und rechtliche Voraussetzungen, benennt Anschaffungskosten und geht auf die Frage der Elternbeteiligung sowie der Finanzierung für diejenigen ein, die sich die Anschaffung eines Endgeräts nicht aus eigenen Mitteln leisten können. Im Kern stehe die Teilhabe und Chancengerechtigkeit in einer „digitalen Welt“. Schülerinnen und Schüler müssten befähigt werden, entsprechende soziale und kommunikative Kompetenzen zu erwerben und zeitgemäße Formen digitaler Zusammenarbeit kennen- und nutzen zu lernen, so die Vorlage für den Bildungsausschuss, teilt die Stadt mit.

​Das Konzept geht auch auf Fragen der Finanzierung und Zuständigkeiten sowie deren rechtliche Grundlagen ein. Laut Stadtratsvorlage fällt die gesamte digitale Infrastruktur – inklusive der „1:1-Ausstattung“ mit iPads, die in der Schule bleiben – in die Zuständigkeit des Schulträgers Stadt Gütersloh. Die persönlichen Endgeräte wiederum gehörten zur Ausstattung der Schüler und fielen somit nicht in die Zuständigkeit des Schulträgers. Dies sei bislang aber weder im Rahmen der Schulgesetzgebung noch durch anderen Regelungen durch das Land NRW konkretisiert worden.

Insgesamt geht die Stadt Gütersloh von über zwei Millionen Euro jährlichen Kosten für die Umsetzung des Konzeptes aus – inklusive Infrastruktur, Gerätebeschaffung und Support-Leistungen durch den kommunalen IT-Dienstleister regio IT.

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