7. Zukunftskongress Staat & Verwaltung

Die Gewährleistung sicherer und souveräner Bürgerdaten gehört zur Daseinsvorsorge, für die kommunale IT-Dienstleister stehen.

27. Mai 2019
09.00 bis 29. Mai 2019 17.00 Uhr
Berlin

Beschreibung

Die Digitalisierung und Globalisierung bewirken umfangreiche Veränderungen in allen Bereichen des Lebens und sind ‑ zunehmend spürbar ‑ zu Machtfaktoren geworden, die individuelle Freiheiten und die Souveränität des Einzelnen in Frage stellen können. Die öffentlichen IT-Dienstleister sind heute Bestandteil der Daseinsvorsorge. Hierzu gehören sowohl die Gewährleistung sicherer und souveräner Verarbeitung von Bürgerdaten als auch die Wahrung der Unabhängigkeit der öffentlichen Verwaltung und ihrer IT von einigen wenigen Herstellern. Unter kommunalen IT-Dienstleistern werden zurzeit cloudbasierte Software-Produkte, die technische, aber auch personenbezogene Daten an die Hersteller transferieren, kritisch gesehen. Notwendig erscheinen auch strategische Überlegungen, wie langfristig technische und wirtschaftliche Abhängigkeiten von einzelnen Herstellern gemindert werden können.

Vitako ist seit 2013 Hauptpartner des Zukunftskongresses Staat & Verwaltung. Neben verschiedenen Programmbeteiligungen unterhält Vitako einen großen Messe- und Informationsstand auf Ebene C (1. Obergeschoss) des Berlin Congress Center, wo während der drei Kongresstage über die Verbandsarbeit informiert und alkoholfreie Cocktails kostenfrei serviert werden. Wir laden Sie herzlich dazu ein, uns zu besuchen! Der Zukunftskongress findet im Berlin Congress Center am Alexanderplatz statt.

Die Fachkonferenz „Digitalisierung als Machtfaktor. Müssen wir um unsere digitale Souveränität kämpfen?" (27. Mai, 16.00-17.30 Uhr, Raum A 03-04) behandelt die zunehmende Abhängigkeit von wenigen Anbietern von Standardsoftware. Was bedeutet es für Verwaltungen, in allzu große Abhängigkeit von Lizenz- und Geschäftsmodellen der Hersteller und App-Entwicklern zu geraten? Inwieweit sind unsere persönlichen Daten dem Zugriff fremder Interessen ausgesetzt, wenn sie auf fremdem Hoheitsgebiet lagern und dort fremdem Recht unterliegen? Und wie kann man sich dieser Form digitaler Macht entziehen und mit eigener Informationstechnik begegnen? Unter der Moderation von Matthias Kammer (Senatsdirektor a.D.) diskutieren unter anderem: Sabine Smentek (CIO Berlin), Uwe G. Becking (IBM Deutschland), Dr. Johann Bizer (Dataport), Gerhard Marz (Bechtle AG).

Der Best-Practice-Dialog II. D8 (am 28. Mai, 16.15-17.00 Uhr, Raum B 07-08) mit dem Titel „IT-Sicherheit ist machbar, Herr Nachbar!" thematisiert die veränderten IT-Sicherheitsanforderungen der Verwaltungen infolge des Online-Zugangsgesetzes (OZG) und den damit verbundenen Digitalisierungsbestrebungen. Im Jahr 2013 hat der IT-Planungsrat die IT-Sicherheitsleitlinie beschlossen, die Bund und Ländern Vorgaben macht und deren Anwendung auch den Kommunen empfohlen wird. Unser Best-Practice-Dialog soll nach fünf Jahren den Stand der Dinge beleuchten: Wie ist die Leitlinien bei Bund und Ländern umgesetzt worden? Welche Umsetzungswege können IT-Betreiber im Bereich der kommunalen Verwaltung beschreiten? Wie kann der Start für Nachzügler leichter fallen? Unter der Moderation von Reinhold Harnisch (krz) diskutieren unter anderem: Thomas Stasch (civitec), Dr. Martin Meints (Dataport).

Ein weiterer Best-Practice-Dialog III. C1 (am 29. Mai, 13.30-14.15 Uhr, Raum A 01) thematisiert „Erwartungen an die FITKO". Im Bundesinnenministerium und im IT-Planungsrat ist die Entscheidung für die Gründung der FITKO (Föderale IT-Kooperation) als Anstalt öffentlichen Rechts mit Dienstsitz in Frankfurt am Main getroffen worden. Die FITKO ist als operativer Arm des IT-Planungsrates konzipiert. In dieser Veranstaltung sollen die Erwartungen der verschiedenen föderalen Ebenen an dieses Gremium ‑ ausgetauscht und diskutiert werden. Die FITKO wird für die föderale IT-Architektur, für Standardisierung, die Bündelung von Strukturen und föderales Informationsmanagement zuständig sein. Aus Sicht der kommunalen IT-Dienstleister ist es interessant zu erfahren, in welcher Form die Kommunen in das Gremium eingebunden werden sollen. Erfahrungen aus der Arbeit der Geschäftsstelle des IT-Planungsrates sollen ebenfalls einfließen. Unter der Moderation von Vitako-Geschäftsführer Dr. Ralf Resch diskutieren: Renate Mitterhuber (IT-Planungsrat), Dr. Ariane Berger (Dt. Landkreistag), Dr. Annette Schmidt (FITKO), Lothar Sattler (Senatsverwaltung Berlin).

 

Vorstandsvertreter  von Vitako nehmen teil an:

- Zukunftsforum I.1 "Umsetzungsdialog OZG" mit Rudolf Schleyer (AKDB) - 28. Mai, 10.45 Uhr, Raum C 01 

- Zukunftsforum I.2 "Personalgewinnung und Personalentwicklung im digitalen Zeitalter" mit Reinhold Harnisch (krz) - 28. Mai, 10.45 Uhr, Raum B 09

- Zukunftswerkstatt II.B "Zukunft Plattform Ökonomie": Braucht die öffentliche Hand eigene Strategien und Geschäftsmodelle?" mit Lars Hoppmann (krz) - 28. Mai, 14.45 Uhr, Raum A 03

- Plenum am Morgen "Eine agile und dienstleistungsorientierte Verwaltung für einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort" mit Rudolf Schleyer (AKDB) - 29. Mai, 9.00 Uhr, Raum C 01

- Dachdialog III.E mit Deutschland, Österreich und Schweiz mit Reinhold Harnisch (krz) -  29. Mai, 11.30 Uhr, Raum A 06

 

Darüber hinaus sind Vertreter von Vitako und aus den Mitgliedshäusern auf vielen weiteren Podien beim Zukunftskongress präsent, wo sie die kommunale Sicht und die kommunale Stimme vertreten.

 

 

 

Weitere Informationen
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